Branche · Industrie & Produktion

Vernetzte Produktion.
Sicher betrieben.

Industrie 4.0 und vernetzte Anlagen schaffen Effizienz – und neue Angriffsflächen. Wir sichern die Verbindung von IT und OT ab, bauen verlässliche Datenflüsse von der Maschine bis ins ERP und bereiten Sie auf die Nachweispflichten Ihrer Kunden vor.

Relevante Anforderungen

Automobil-Lieferkette
TISAX
Informationssicherheit
ISO/IEC 27001 · NIS-2
Vernetzte Produkte
Cyber Resilience Act
OT-Architektur
Zonenmodell nach Purdue

Typische Herausforderungen

Wo Produktion und
IT sich begegnen.

In der Produktion zählt Verfügbarkeit. Sicherheitsmaßnahmen müssen Anlagen schützen, ohne den Betrieb zu stören – und Datenflüsse ermöglichen, statt sie zu blockieren.

01OT/IT · Netzsegmentierung

Anlagen schützen.
Datenflüsse erhalten.

Ältere Steuerungssysteme (ICS/SCADA) lassen sich oft nicht aktualisieren und sind ein leichtes Ziel, wenn sie aus dem Büronetz erreichbar sind. Wir entwerfen Zonenkonzepte nach dem Purdue-Modell, die Anlagen schützen, ohne den Datenfluss zu MES und ERP zu unterbrechen.

Zu technischen Schutzmaßnahmen

02Daten · Predictive Maintenance

Maschinendaten nutzen.
Stillstände vermeiden.

Um Stillstände vorausschauend zu vermeiden, müssen Sensordaten aus der Fertigung zuverlässig ausgewertet werden. Wir bauen robuste, sichere Datenschnittstellen von der Maschine bis zur zentralen Datenplattform – als Grundlage für Auswertungen und KI.

Zu Schnittstellen & Integration

03Compliance · Lieferkette

Nachweise erbringen.
In der Lieferkette bleiben.

Automobilzulieferer und Fertigungsunternehmen müssen zunehmend strenge Sicherheitsnachweise erbringen. Wir bereiten Prozesse, Dokumentation und Netzwerke gezielt auf das TISAX-Assessment oder eine ISO-27001-Zertifizierung vor.

Zu ISMS & Audit

04Betrieb · Überwachung

Angriffe erkennen,
bevor die Produktion steht.

Ein sicheres Netzwerkdesign allein genügt nicht. Wir planen und implementieren Überwachungslösungen, die auf industrielle Umgebungen zugeschnitten sind und Auffälligkeiten im Netzwerkverkehr rechtzeitig melden.

Zu Erkennung & Reaktion

Cyber Resilience Act

Neue Pflichten für
vernetzte Produkte.

Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen müssen seit September 2026 aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle melden. Ab Dezember 2027 gelten die übrigen Anforderungen – etwa an sichere Entwicklung, Schwachstellenmanagement und eine Software-Stückliste (SBOM).

Zur sicheren Softwareentwicklung

Was jetzt zu klären ist

Bestandsaufnahme
Welche Produkte fallen unter den CRA?
Meldewege
Schwachstellen und Vorfälle fristgerecht melden
Entwicklung
Sichere Prozesse und SBOM etablieren

Häufige Fragen

Industrie & Produktion:
Was Sie wissen sollten.

Antworten auf Fragen, die uns in Ihrer Branche häufig gestellt werden.

Wie sichern wir Anlagen ab, die sich nicht aktualisieren lassen?

Durch Trennung und Kontrolle statt Updates: Wir segmentieren das Netzwerk, beschränken Verbindungen auf das Notwendige, sichern Fernwartungszugänge ab und überwachen den Datenverkehr auf Auffälligkeiten.

Was ist der Unterschied zwischen TISAX und ISO 27001?

ISO 27001 ist ein internationaler Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme und endet mit einer Zertifizierung. TISAX basiert auf dem VDA-ISA-Katalog, ist auf die Automobilindustrie zugeschnitten und endet mit einem Assessment-Ergebnis, das über die ENX-Plattform mit Partnern geteilt wird. Die Anforderungen überschneiden sich stark.

Fallen unsere Produkte unter den Cyber Resilience Act?

Grundsätzlich betrifft der CRA Hardware- und Softwareprodukte mit digitalen Elementen, die in der EU in Verkehr gebracht werden – etwa vernetzte Geräte, Steuerungen oder Software. Für einige Produktgruppen gelten Sonderregeln. Wir helfen bei der Einordnung; eine Rechtsberatung ersetzt das nicht.

Ihr nächster Schritt

Sichern Sie Ihre
Produktion ab.

Sprechen Sie uns an. Gemeinsam klären wir, wo Ihre Anlagen und Daten heute stehen und welche Maßnahmen zuerst wirken.

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